Der “Bund der Bayerischen Gebirgsschützen-Kompanien” wurde 1951 gegründet. Er umfasst 48 Kompanien in 6 oberbayerischen Landkreisen entlang der Alpenkette zwischen Garmisch-Patenkirchen und Bad Reichenhall mit 12000 Mitgliedern.
Entsprechend der Satzung werden Wiedergründungen von Kompanien nur in den Orten anerkannt, wo bereits vor 1810 die Existenz einer solchen Institution nachgewiesen werden kann..
Der “Bund” gliedert sich in 5 Gaue bzw. Battaillone.
48 Gebirgsschützenkompanien halten heute die viele Jahrhunderte alte Tradition der Bayerischen Gebirgsschützen aufrecht. Ihre Geschichte geht zurück auf das Landaufgebot der Bauern im Mittelalter. Eine wichtige Phase für die Gebirgs-
schützen stellt das letzte Viertel des 15. Jahrhunderts dar. Um das Land Bayern vor „mutwilligem Einzug und Beschädigungen“ zu beschirmen, wird die wehrhafte Bürger- und Bauernschaft gebraucht. Ab 1488 werden deshalb verstärkt Musterungen im ganzen Land durchgeführt. In den über diese Musterungen
Auf den aufgestellten Wehrmannschaften sehen wir die Vorgängerformationen der Gebirgsschützen. Die Idee und die Funktion dieser Gebirgsschützen – nämlich die Verteidigung ihrer unmittelbaren Heimat, ihrer Familien und ihres Besitzes –
sind über die Jahrhunderte gleich geblieben, ob die Formationen nun Landfahnen, Landesdefension oder Gebirgsschützenkompanien heißen. In diesem geschichtlichen Zusammenhang betrachtet sich die Gemeinschaft der Gebirgsschützen nicht nur als eine bloße Vereinigung oder als eine Organisation, sondern als eine den bayerischen Staat tragende Institution.
